galerie lutz mit der blauen tür
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Erinnerung an Eitel Klein

Einzelstücke aus dem Künstlernachlass
19. August – 24. September 2011


 


Stimmen zur Ausstellung

Nürnberger Zeitung  vom 22. August 2011

Susanne Klein […] machte sich 13 Jahre nach seinem Tod daran, den Nachlass zu sichten und zu ordnen. […]
Aus dem umfangreichen Nachlass sind nun in der Galerie Lutz mit der blauen Tür Gemälde mit Tempera-Farben, Mischtechniken mit Kreide und Aquarelle zu sehen, die Themen um Natur, Haus und Zwischenmenschliches variieren. Vielfältig sind nicht nur die Maltechniken und Motiv, Klein benutzte unterschiedlichste Materialien. Papiermangel war es nicht, der Klein dazu brachte, ein Selbstbildnis auf einer spanischen Zeitungsseite von 1973 festzuhalten. Eher ist anzunehmen, dass er den Effekt, den die spanischen Stellenanzeigen seinen Gesichtszügen verpassten gezielt einsetzte. […]
Heinz Meier, Kurator der Ausstellung, bewundert vor allem die charakteristischen Gesichtszüge, die Klein seinen Figuren mit wenigen Tuschestrichen verpasste. […]
Denn auffällig an Kleins Bildern ist vor allem eins: die Unauffälligkeit, die eine harmonische Komposition erzeugt.

Jasmin Siebert

Nürnberger Nachrichten  vom 31. August 2011

Das Grünen und Blühen im Garten vor seinem Atelierfenster hat Eitel Klein (1906-1990) besonders gern gemalt. Der Künstler liebte zweifellos das Harmonische, das ein wenig biedermeierlich Idyllische, das Glück im stillen Winkel. […]
Farbsatte, erdschwere Landschaften, üppige Still-Leben und routiniert vereinfachte Porträts belegen die handwerkliche Solidität des echten Augenmenschen und fröhlichen Spätexpressionisten Eitel Klein.

Bernd Zachow